Aufbruch zur digitalen Transformation

07.05.18

Digitale Transformation

Die Digitalisierung schreitet voran, und das rasant. Sie verändert den Alltag, sie hält Einzug in Konzerne und mittelständische Unternehmen, sie schafft neue Möglichkeiten, Unternehmen zu steuern, und sie revolutioniert ganze Märkte und Branchen. Treibstoff dieser Entwicklung sind Daten. Daten, die in Unternehmen bereits vorhanden sind oder neu erfasst werden und die wiederum mit Daten aus externen Quellen verknüpft werden. So eröffnen sich völlig neue Perspektiven und Einsichten.

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Daten - Treibstoff der Digitalisierung

Digitalisierung ist das Zusammenspiel zahlreicher, ganz unterschiedlicher technologischer Innovationen und verfeinerter Methodiken. Das mobile Internet fungiert dabei als eine Art Basistechnologie, die neue Möglichkeiten eröffnet, wie Menschen und Maschinen untereinander, aber auch miteinander kommunizieren. Cloud Computing stellt Unternehmen – unter anderem – hoch skalierbare und flexibel Rechner- und Speicherleistungen zur Verfügung, Kapazitäten, die Unternehmen nicht mehr selbst aufbauen müssen. Sensoren und Aktoren werden immer kleiner und immer preiswerter. Sie haben längst Einzug gehalten im Maschinenbau oder in der Automobilbranche, wo mit ihrer Hilfe Wartungszyklen sehr viel genauer gesteuert und völlig neue Services angeboten werden.

Solche Sensoren sind eine Quelle, die die Menge der anfallenden Daten atemberaubend steigen lässt. Andere Quellen kommen hinzu, Social Media-Kanäle etwa, die Analyse von Texten und Bildern oder das Auswerten von Geo- und Wetterinformationen. Doch erst Daten, die aufbereitet und analysiert sind, eröffnen neue Einsichten und liefern so einen Mehrwert für Unternehmen. Moderne Hochleistungsprozessoren und spezifische analytische Datenbanklösungen erlauben es, in Verbindung mit weiterentwickelten Methodiken die Datenschätze zu heben. Data Science und künstliche Intelligenz werden beispielsweise mehr und mehr herkömmliche, oft aufwendige Reports überflüssig machen und stattdessen bereits analytisch aufbereitete und visualisierte Informationen bereitstellen. Und schließlich: moderne User Interfaces werden nicht nur dazu beitragen, dass der Nutzungsgrad von BI-Lösungen steigt, sie werden auch die Nutzungs- und Ergebnisqualität signifikant verbessern.

Pfade in die digitale Zukunft

Es ist gerade die Vielfalt der Innovationen technologischer und methodologischer Art, die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellen: Wie lassen sich vorhandene und neue, externe Daten gewinnbringend nutzen? Verändert die Digitalisierung die eigene Branche, welche Perspektiven zeichnen sich ab, wie entwickelt sich die eigene Marktposition? Lassen sich klassische IT und neue Technologien der Digitalisierung in einem hybriden Ansatz verknüpfen? Vor allem aber müssen Unternehmen entscheiden, auf welchen Feldern die digitale Transformation vorangetrieben werden soll. Geht es darum, in Marketing und Vertrieb die Kundenkommunikation zu verbessern? Oder darum, neue, moderne Services anzubieten? Oder sollen Geschäftsprozesse optimiert und profitabler gestaltet werden?

Pauschal lassen solche Fragen sich nicht beantworten, die Pfade in die digitale Zukunft unterscheiden sich von Branche zu Branche, von Unternehmen zu Unternehmen. Lösungen müssen für den ganz konkreten Einzelfall gefunden werden. Das ist anspruchsvoll, denn Risiken und Chancen müssen in einem Umfeld bewertet werden, das in ständiger Bewegung ist, in dem sich Technologien und Methodiken schnell weiterentwickeln. Eine verlässliche, realistische Roadmap für die digitale Transformation von Unternehmen zu entwickeln, setzt fundiertes Know-how und umfassendes Expertenwissen voraus. Nur Unternehmen, die darauf zugreifen können, vermeiden kostspielige und zeitraubende Umwege und haben die Chance, die digitale Transformation sicher und profitabel zu gestalten.

 In den zwei Whitepapern „Die digitale Transformation gestalten“ und „Technologien für die digitale Transformation“ findet ein tieferer Einblick in das weite Feld der Digitalisierung statt, ein Versuch strategisch und technologisch diesem „Aufbruch“ näherzukommen.

Autor

Markus Enderlein

Business Unit Manager

Markus Enderlein studierte Wirtschaftsinformatik. Nach seinem Berufsstart 1998 arbeitete er ab 2003 als Consultant im Bereich IT-Architektur und IT-Projektmanagement. Seit 2007 war er bei INFOMOTION, zunächst als Senior, später als Managing Consultant und Wissensmanager tätig. Nachdem er ab 2013 die Bereiche Marketing und Produktmanagement aufbaute, verantwortet er seit 2017 die Business Unit „Strategy & Digital Solutions“.

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