Wissen ist gut, doch Können ist besser – Mein Praktikum im HR bei INFOMOTION

08.07.20

Personalentwicklung

Jeder kennt es: Dinge, die theoretisch gut klingen, können in der Praxis ganz anders sein. Woher weiß ich, ob ich auf dem richtigen Weg bin? Eine Erfahrung ist oftmals mehr wert, als stundenlanges Grübeln und Planen. So geht es Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Einfach mal ausprobieren. Einfach mal machen.

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Was wünsche ich mir für meinen beruflichen Werdegang?

Während meines Studiums der Erziehungswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften kristallisierte sich zunehmend mein Interesse für die Arbeit im Personalbereich heraus. Vor dem Hintergrund, mein theoretisches Wissen durch Erfahrungen in der Praxis zu erweitern, ging ich auf die Suche nach einem geeigneten Praktikum. Zwar habe ich neben dem Studium immer als Werkstudentin gearbeitet, doch nie in der Personalabteilung. Ich wollte einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Facetten des Human Resources-Bereichs eines Unternehmens bekommen und bewarb ich mich deshalb für ein viermonatiges Praktikum bei INFOMOTION. Hier wollte ich in Erfahrung bringen, ob die Arbeit im Personal überhaupt zu mir passt. Soll es auch nach dem Studium beruflich für mich (denn) in diese Richtung gehen? Oder ist es ganz anders, als ich es mir in der Theorie vorstelle?

EIN TEAM VOLLER EXPERTEN AN MEINER SEITE

An meinem ersten Tag bei INFOMOTION wurde ich von Teamkolleginnen herzlich begrüßt, durch die einzelnen Abteilungen geführt und allen vorgestellt. Die Stimmung war locker und ich fühlte mich direkt wohl! Zum Einstand ging es in der Mittagspause zur L’Osteria und wir konnten uns beim gemeinsamen Mittagessen besser kennenlernen. Wir haben viel gequatscht und ich war plötzlich gar nicht mehr aufgeregt. Nachdem ich meinen Laptop bekommen habe, durfte ich mir einen Platz aussuchen – mit Blick auf den Main :). Ich war am Anfang unsicher, ob es mir in einem Großraumbüro gefallen wird. Aber durch die moderne Aufteilung der einzelnen Bereiche bei INFOMOTION kann man auch hier ungestört und sehr produktiv arbeiten.

Damit mein Einstieg so leicht und übersichtlich wie möglich sein wird, habe ich einen Einarbeitungsplan bekommen. Dieser hat mir geholfen, einen ersten Überblick über die verschiedenen Arbeitsprozesse zu bekommen. Zu meinen ersten Aufgaben gehörte das Bewerbermanagement, also die Bearbeitung und Zuordnung der neu eingegangenen Bewerbungen. Meine Teamkolleginnen hatten immer ein offenes Ohr für mich und haben sich viel Zeit genommen, mir alle Fragen zu beantworten. Dadurch hatte ich schnell eine Vorstellung über das gesamte HR-Spektrum bei INFOMOTION. Und noch wichtiger: Ich war von Anfang an ein geschätztes Mitglied des Teams!

Jede Woche hatte ich ein Feedback-Gespräch mit meinen Mentoren. Hier haben wir sehr offen über die vergangene und kommende Woche gesprochen. Inhalt des Feedback-Gesprächs war hauptsächlich, wie es mir geht und ob ich etwas verändern möchte. Zum Beispiel, ob ich gerade zu wenig oder zu viel zu tun habe und ob mir meine aktuellen Aufgaben gefallen. Auch die Ergebnisse meiner Arbeit konnten wir hier in Ruhe besprechen, auf diese Weise konnte ich viele Fragen stellen und Dinge verbessern – so lernt man ja am besten! Von Anfang an habe ich eigene Aufgaben mit Verantwortung bekommen, wo ich ganz eigenständig arbeiten konnte. Natürlich musste auch mal gescannt oder die Ablage gemacht werden, aber durch die Vielfältigkeit der anderen Themen wurde es nie langweilig. Jeder Tag hat mir etwas Neues geboten: Von Recruiting über Mitarbeiterbetreuung bis hin zu Personalmarketing und Employer Branding-Projekten. So habe ich in kürzester Zeit herausgefunden, was mir am meisten Spaß macht!  Besonders begeistert bin ich vom Teamzusammenhalt bei INFOMOTION. Es gab verschiedene Events, wie zum Beispiel das regelmäßige Team-Lunch oder After Work-Abende, wodurch ich meine Kolleginnen noch besser kennen lernen konnte.

Nach eineinhalb Monaten meines Praktikums begann die Covid-19 Pandemie. INFOMOTION hat nicht gezögert und jedem Mitarbeiter Homeoffice ermöglicht. Ich konnte sogar Hardware aus dem Office mitnehmen, um die Arbeit von Zuhause so angenehm wie möglich zu machen. Da ich in meiner WG nicht viel Platz habe, bin ich kurzerhand zu meiner Familie nach Bayern gefahren. Und obwohl ich so weit weg war, lief mein Praktikum problemlos weiter. Es war etwas ganz anderes, den ganzen Tag allein von Zuhause zu arbeiten, denn plötzlich war eine Selbstorganisation gefordert, wie ich sie bisher nicht kannte. Aber durch unsere Teammeetings und unsere tägliche virtuelle Kaffeepause mit dem Team, fühlte es sich gar nicht so einsam an.

Mein Fazit – Selbstwirksamkeit bei INFOMOTION

Rückblickend auf mein Praktikum kann ich sagen, dass mich mein Bauchgefühl nicht getäuscht hat. Ich habe in meinem Praktikum unfassbar viel mitgenommen und konnte die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen. Ich wusste vorher nicht, wie vielfältig der Bereich Human Resources ist. Außerdem ist mir bewusst geworden, dass eine gute Atmosphäre unter Kollegen und Flexibilität im Job nicht unterschätzt werden darf. Das Praktikum hat mir auch geholfen, mich persönlich weiter zu entwickeln. Ich fühle mich jetzt sicherer in dem was ich tue, habe gelernt mich im Arbeitskontext zu organisieren und habe vor allem keine Scheu mehr davor, Verantwortung zu übernehmen. Natürlich gibt es auch nach meinem Praktikum noch viele Dinge, die ich lernen kann und deshalb bin ich sehr froh, als Werkstudentin weiterhin ein Teil des HR Teams von INFOMOTION zu bleiben.

Was kann ich noch hinzufügen? Wer Spaß daran hat, in einem offenen Team und mit großartigen Menschen zusammenzuarbeiten ist hier definitiv an der richtigen Stelle. :)

Trau Dich, Du selbst zu sein :)

Sei du selbst. Im Team von INFOMOTION.

Autor

Anne-Lena Matthes

Anne-Lena Matthes befindet sich im Bachelorstudium der Erziehungswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften und ist im Januar 2020 im Rahmen eines 4-monatigen Praktikums zu INFOMOTION gekommen, um praktische Erfahrungen in Bereich Human Ressources zu sammeln. Im Anschluss an ihr Praktikum ist sie als Werkstudentin bei INFOMOTION geblieben.

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