Vom Psychologen über ein Traineeprogramm zum IT-Consultant

17.01.19

Personalentwicklung

Kann man mit einem Master in Psychologie als Quereinsteiger über das Traineeprogramm bei INFOMOTION den Weg in die IT-Beratung schaffen? Ja, man kann. Bei mir zumindest hat’s geklappt.

Drucken

Der Weg als Quereinsteiger zum IT-Consultant bei INFOMOTION

Mein Interesse für datengetriebenes Arbeiten habe ich im Laufe meines Studiums mehr und mehr entwickelt. Während andere eher einen Bogen um die Statistik gemacht haben, habe ich sie als hilfreiches Werkzeug kennen und schätzen gelernt. Schon damals habe ich – wenn man das so nennen darf – erste Programmiererfahrungen in R und Matlab gesammelt. Mit dieser und einigen anderen Erfahrungen sowie mit einem abgeschlossenen Master in der Tasche, stand ich dann vor der Frage: Was tun, wie soll’s nach dem Studium weitergehen? Relativ schnell bin ich auf das Thema Data Science gestoßen – und war bald ein wenig angefixt. Aber ich war ja kein Informatiker, sondern ein studierter Psychologe. Passt das zusammen?

„Innovate you“ – das klang sehr verlockend

Schließlich bin ich auf das Traineeprogramm von INFOMOTION aufmerksam geworden. „Innovate you“ beim Marktführer für Business Intelligence, Big Data und Digital Solutions – das klang doch sehr verlockend. Zumal in dem Programm Themen auftauchten, die mich brennend interessierten, und mir der Aufbau sehr schlüssig erschien. Vom grundlegenden Überblick über BI & Analytics und Themen wie Machine Learning, Data Science und Big Data hin zu Technologien der Digitalisierung wie Cloud Computing und Internet of Things. Das sollte reichlich Möglichkeiten bieten, begleitet von einem Mentor eigene Schwerpunkte zu setzen. Und schließlich gibt es auch noch die Chance, sich zu spezialisieren, ob es beispielsweise um Advanced Analytics geht oder auch um Data Science.  

Dieses Traineeprogramm schien mir jedenfalls der beste Einstieg in den Bereich Data Science und Big Data zu sein. Beim Bewerbungsgespräch habe ich schnell gemerkt, dass nicht nur Buzzwords in der Luft waren, sondern dass hinter all den Begriffen wirklich Ahnung und Erfahrung stecken und INFOMOTION dazu noch ein sehr sympathisches Team hat. Das gab für mich den Ausschlag, als Trainee dort anzufangen. Was keineswegs selbstverständlich war. Die Trainees sollten eigentlich idealerweise ein IT-Studium absolviert haben – aber es sind eben nicht alleine die fachlichen Voraussetzungen, die bei INFOMOTION den Ausschlag geben, wenn sie Neue „an Bord“ holen.

Gemeinsam mit sechs anderen – inzwischen Kollegen – bin ich dann ins Traineeprogramm gestartet. Nach einem herzlichen Willkommen ging es direkt mit Schulungen los. Gestartet haben wir mit Design Thinking und Scrum, also mit Methoden aus dem agilen Umfeld. Im INFOMOTION Innovation Lab kreativ zu werden und mit Lego zu lernen, war auf jeden Fall ein sehr gelungener Einstieg.

Anschließend wurde es „klassischer“ und technischer: SQL im Selbststudium war dran, um die nötigen Grundlagen zu schaffen. Wir haben relativ viel selbstständig gearbeitet, hatten aber immer Kollegen als Ansprechpartner und haben uns als Trainees untereinander viel geholfen. Hier konnte ich also die Fähigkeiten und Kenntnisse sammeln, derentwegen ich mich für das Traineeprogramm entschieden hatte. Weiter ging es mit den Themen Data Warehousing und Datenmodellierung. Zwar hatte mich vor allem die Faszination für die neuen Technologien gelockt, jedoch habe ich schnell gemerkt und stelle es immer wieder fest, wie wichtig die Grundlagen sind. Grundlagen, die bei INFOMOTION einen ganz hohen Stellenwert haben. Doch nach mehreren Wochen und vielen Seiten Schulungsmaterial wurde das Selbststudium etwas eintönig. Zum Glück ging es bald wieder mit Präsenzschulungen weiter. Dieser Wechsel zwischen Schulungen und Selbststudium hat sich durch das ganze Programm gezogen.

Traineeprogramm Grundlagentraining

Endlich meine präferierten Themen

Nach den Grundlagen kamen nun die von mir ersehnten Fokusthemen dran: Digitalisierung, Big Data und Data Science. Theoretisch ging es hier um Methoden und Technologien, von Business Canvas über Hadoop und Spark bis zu Machine Learning. Praktisch umgesetzt wurde das Gelernte, indem wir ein eigenes Hadoop-Cluster in der Amazon Cloud aufgesetzt oder versucht haben, Bundesliga-Ergebnisse vorherzusagen. Gerade diese praktischen Übungen haben viel Spaß gemacht, weil es darum ging, die Kernthemen des Trainees ganz konkret umzusetzen.

Praktisch ging es auch weiter mit Python und der Entwicklung in der Hadoop-Umgebung von Cloudera. In diesen Wochen waren wir viel unterwegs und es gab sehr viel Input, was bisweilen dann doch ganz schön herausfordernd war. Den Abschluss des Traineeprogramms bildete dann ein Business Case, in dem nochmal alle Themen und Kenntnisse gefragt waren, von DWH über Big Data und Python bis zu Reporting. Das war eine spannende Herausforderung. Zum einen wegen der vielfältigen Themen, zum anderen aber auch, weil wir uns im Projekt selbst organisieren mussten. Wegen einiger Stolpersteine, die uns in den Weg gelegt wurden, war es auf jeden Fall ein forderndes Projekt – und ein sehr lehrreiches. Und immerhin, am Ende haben wir ein vorzeigbares Ergebnis geliefert.

Im Anschluss bin ich als Consultant im Bereich Advanced Analytics eingestiegen, wo ich momentan primär im Thema Process Mining unterwegs bin. Das heißt weniger Machine Learning, dafür mehr SQL, aber auch schon ein wenig Python. Und so lehr- und hilfreich das Traineeprogramm auch war, ich lerne nach wie vor viel dazu. Das Wissensmanagement, die Weiterentwicklungsmöglichkeiten, der Teamgeist und der einzigartige INFOMOTION Spirit haben mir die Entscheidung für INFOMOTION leicht gemacht.

Traineeprogramm Schwerpunktsetzung

Traineeprogramm bei INFOMOTION? Nur zu empfehlen!

Im Rückblick war das halbe Jahr als Trainee eine spannende Erfahrung. Das Lern- und Reisepensum war teilweise fordernd – aber hatte ich das Programm nicht in der Erwartung angetreten, in kurzer Zeit viel zu lernen? Trotzdem kamen bei dem vielen Input doch ein paar Themen für mich zu kurz, unter anderem hätte ich mir mehr Machine Learning und Statistik gewünscht. Aber zum einen war die Zeit knapp, zum anderen lagen die Schwerpunkte eher im Technischen.

Genau darin liegt jedoch auch die Stärke des Programms, da wir viele Themen und Technologien in kurzer Zeit kennen gelernt haben. Das ist eine gute Vorbereitung für den Projektalltag: Ich bin weniger als reiner Data Scientist unterwegs, sondern als Consultant in vielen verwandten Themen.

Wer in kurzer Zeit viel zu den Themen Big Data, Data Science und Digitalisierung lernen und das Wissen anschließend in Projekten unterschiedlichster Art umzusetzen möchte, für die oder den ist das Traineeprogramm nur zu empfehlen. Meine Erwartungen jedenfalls wurden erfüllt und für mich war es der beste Einstieg in die IT-Beratung.

Autor

Max Kurtz

Consultant

Max Kurtz hat 2018 nach seinem Masterstudium der Psychologie den Weg zu INFOMOTION gefunden. Eingestiegen über das 6-monatige Traineeprogramm „Big Data, Data Science und Digitalisierung“ arbeitet er seit Oktober 2018 als Consultant im Bereich Advanced Analytics bei INFOMOTION und hat seinen Fokus auf das Thema Process Mining gelegt.