Das Digital Transformation Framework von INFOMOTION

25.04.19

Digitale Transformation

Neue Technologien und neue Methoden für die digitale Transformation – die beiden wesentlichen Treiber dieses sehr dynamischen Prozesses – ermöglichen neue Use Cases, erfordern aber auch in der Beratung neue Angebote und Strategien. Deshalb hat INFOMOTION das Digital Transformation Framework entwickelt.

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Die fünf Stufen des Frameworks

Zum einen bündeln wir darin Erfahrungen, die wir in den vergangenen Jahren beim Umsetzen analytischer IT-Lösungen gesammelt haben, zum anderen stellen wir mit dem Framework unseren Kunden das Portfolio und die Vorgehensweise von INFOMOTION systematisch dar. Das fünfstufige Modell beschreibt keine starre Vorgehensweise, sondern es lässt sich flexibel handhaben und den Fragestellungen, den Erfordernissen und dem Entwicklungslevel des jeweiligen Kunden bzw. Unternehmensbereichs anpassen. Das Digital Transformation Framework gliedert sich in folgende Stufen: 

Digital Transformation Framework

 

Orientation: 

Hier geht es zunächst darum, Kunden Know-how zu Themen und Trends der Digitalisierung zu vermitteln sowie ein Verständnis zu schaffen, was im Kontext von beispielsweise Big Data, IoT oder Machine Learning für das Unternehmen relevant ist und Mehrwert schafft. Formate, um dies zu vermitteln, sind sehr unterschiedlich und flexibel einsetzbar: von Präsentationen und klassischen Trainings über Workshops bis hin zu Demos in unseren Digital Innovation Labs. 
In dieser und in der folgenden Phase sind Gesprächspartner häufig einzelne Protagonisten eines Unternehmens oder einer Abteilung. Sie sind jene Key-Player beim Kunden, die davon überzeugt sind, dass Digitalisierung mittelfristig Gewinn bringt. 

Testing:

Entscheiden sich Kunden, das Thema Digitalisierung weiter zu verfolgen, geht es darum, Use Cases zu identifizieren, zu konkretisieren und zu priorisieren. Dabei gilt es, die Balance zwischen Ausprobieren und Praxisorientierung zu halten. In einem agilen Prozess, in dem wir möglichst schnell und kostengünstig arbeiten, wird aus der Vielzahl der denkbaren Anwendungsfälle ein Prototyp herausgefiltert, der sich zugleich als Leuchtturm-Projekt für die Digitalisierung eignet. Damit lässt sich im weiteren Prozess unternehmensintern auch die Werbetrommel rühren, um einen breiteren Konsens für anstehende Veränderungen zu schaffen.       

Direction: 

Häufig entscheiden Unternehmen erst auf Basis eines Leuchtturm-Projekts, konkret in die Digitalisierung einzusteigen. Erst dann sind weitere Schritte sinnvoll. Zum einen muss der erwähnte breitere Konsens, ein breiteres Verständnis, geschaffen werden. Zum anderen geht es um strategische Fragen, die sich im Umfeld der digitalen Transformation stellen: um das Anpassen von Organisationsstrukturen, um Prozesse im Unternehmen, um Technologien und Tools, um erforderliche Skills etc. Dafür bieten wir in dieser Phase den Kunden in erster Linie strategische Beratung an.

Industrialization:

Bei der Industrialization geht es vor allem um zwei Punkte. Erstens muss für die geeigneten Use Cases eine organisatorische, prozessuale und technische Basis erarbeitet werden. Zweitens geht es darum, den Testing-Prozess selbst zu industrialisieren, also die agile Vorgehensweise auf das gesamte Unternehmen auszuweiten und die dafür erforderlichen Strukturen zu schaffen. Im Fokus steht neben der Implementierung der digitalen Lösung die Suche nach weiteren Use Cases, nach skalierbaren Lösungen, nach geeigneten Plattformen und der Aufbau von Teams, die die digitale Transformation im Unternehmen steuern und vorantreiben. 
Verbunden sind damit nicht nur Fragen der Unternehmenskultur, sondern auch Überlegungen, inwieweit und welche Trainings bzw. Methoden zum Kunden transferiert werden sollten. Das können beispielsweise Ideation-Techniken wie Design Thinking sein, moderne Implementierungsansätze oder Methoden des agilen Managements. 

Improvement: 

In der Phase, in der die Unternehmen die neuen Technologien in einen stabilen, qualitätsgesicherten Betrieb überführen, stehen kontinuierliche Verbesserungsprozesse im Vordergrund. Dafür suchen Anwender häufig nach weiterem Erfahrungswissen oder nach Austausch mit externen Spezialisten. Coachings, Austausch-Plattformen oder Dienstleitungen wie AMS sind auf dieser Stufe des Frameworks Angebote an unsere Kunden.

Step-by-step mit einem flexiblen Ansatz

Auch wenn die Beschreibung der einzelnen Stufen hier sehr knapp ist – deutlich ist eines: Das Digital Transformation Framework ist nicht darauf ausgerichtet, in einem Big Bang ein umfassend digitalisiertes, datengetriebenes Unternehmen aufzubauen. Denn die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass Digitalisierungsprojekte agil, orientiert an Use Cases angegangen werden sollten. Genau auf solche Projekte ist unser Framework zugeschnitten: Wir unterstützen Kunden systematisch, Schritt für Schritt die digitale Transformation zu gestalten. 
Das Digital Transformation Framework ist, wie bereits angesprochen, kein starres System, in dem Prozessschritte mechanisch abgearbeitet werden. Es gleicht eher einem Baukasten. Aus dem werden gemeinsam mit dem Kunden diejenigen Bausteine ausgewählt, die am besten zu den spezifischen Erfordernissen des jeweiligen Kunden passen.  

INFOMOTION PODCAST: DAS INFOMOTION DIGITAL TRANSFORMATION FRAMEWORK

Podcast Digital Transformation Framework

Weiterführende Informationen

Autor

Markus Enderlein

Business Unit Manager

Markus Enderlein studierte Wirtschaftsinformatik. Nach seinem Berufsstart 1998 arbeitete er ab 2003 als Consultant im Bereich IT-Architektur und IT-Projektmanagement. Seit 2007 war er bei INFOMOTION, zunächst als Senior, später als Managing Consultant und Wissensmanager tätig. Nachdem er ab 2013 die Bereiche Marketing und Produktmanagement aufbaute, verantwortet er seit 2017 die Business Unit „Strategy and Digital Solutions“.

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