Wie geht es nach einem INFOMOTION Traineeprogramm weiter?

16.10.20

Karriere

Genau vor einem Jahr hat Saskia ihr Traineeprogramm Data Science und Engineering bei INFOMOTION erfolgreich abgeschlossen. Wir wollten wissen, welche Erfahrungen sie in diesem Jahr gemacht hat.

Drucken

Einblicke in den Berateralltag bei INFOMOTION

Wie kam es dazu, dass Du Consultant bei INFOMOTION wurdest?

In die Beratungsbranche allgemein wollte ich schon während meines Studiums. Das lag vor allem daran, dass ich mit einem Job in der Beratung viel Abwechslung verbinde und immer wieder neue Herausforderungen sehe, wodurch ich natürlich viel lernen kann. Die Entscheidung zu INFOMOTION zu kommen, um meinen Traum vom Beratersein umzusetzen, geht am Ende tatsächlich auf eine Pro- & Contra-Liste zurück ;-). Ich hatte mich nach meinem Studium auf verschiedene Stellen beworben und letztlich standen noch drei Unternehmen auf der Liste, bei denen es für mich sowohl menschlich als auch thematisch super gepasst hat. Dann habe ich mir überlegt, was genau für mich bei der Jobwahl entscheidend ist und habe pro Unternehmen Punkte vergeben, je nach Erfüllungsgrad. Und was soll ich sagen: INFOMOTION hat am Ende bei allen wichtigen Faktoren vorne gelegen und mit seinem Rundum-Paket überzeugt!

Welche Herausforderungen hast Du direkt nach dem Traineeprogramm bewältigen müssen?

Die größte Herausforderung nach dem Traineeprogramm war wohl die Umstellung vom „behüteten“ internen Umfeld zum Kundenumfeld. Das ist beim ersten Projekt ein großer Schritt, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Und dann steht man als Berater natürlich bei jedem Projektwechsel vor der Herausforderung, sich in einen neuen Kundenkontext einzuarbeiten und die internen Prozesse bzw. Daten zu verstehen – aber genau diese Abwechslung mag ich am Beraterin-Sein!

Traineeprogram Data Science und Engineering

 

Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Tag beim Kundenprojekt? Welche Gefühle hattest Du?

Ja, ich glaube so schnell vergesse ich den ersten Tag auch nicht. Für mich persönlich war es wie der erste Schultag nach einem Umzug. Ich hatte eine ungefähre Vorstellung, was auf mich zukommt, aber wusste nichts Konkretes. Natürlich freute ich mich, dass ich beim Kunden anfangen konnte und war schon ganz gespannt auf meine Aufgaben. Aber gleichzeitig hatte ich auch Angst davor, dass etwas nicht funktioniert. Es waren sehr gemischte Gefühle bei mir. Ich kann aber mittlerweile verraten, dass die Angst unbegründet war und es einfach Spaß gemacht hat, sich in dem neuen Umfeld „Kundenprojekt“ zurechtzufinden.

Wie viel Projekterfahrung hast Du heute? Fühlst Du Dich sicher?

Seit ich Ende letzten Jahres das Traineeprogramm beendet habe, konnte ich bereits Erfahrung bei zwei Kunden und insgesamt rund fünf Projekten sammeln. Ich fühle mich insofern sicher, als dass ich wesentlich entspannter an einen Projekt - bzw. Kundenstart herangehe. Durch die bisherige Projekterfahrung konnte ich bereits eine Menge Knowhow sowohl im Advanced Analytics-Bereich aufbauen als auch im Bereich Softskills wie bspw. Workshopdurchführung. Aber man lernt natürlich nie aus und es tauchen immer wieder neue Aspekte in Projekten auf, mit denen man sich vorher noch nicht beschäftigt hat.

Was hat sich durch die Corona-Pandemie an Deinem Tagesablauf verändert?

Corona hat meinen Tagesablauf tatsächlich ziemlich auf den Kopf gestellt. Vorher war ich vier Tage in der Woche beim Kunden und hatte nur freitags Homeoffice. Jetzt fünf Tage am Stück von zuhause zu arbeiten – das ist schon etwas anderes. Auch die Arbeitszeit an den einzelnen Tagen hat sich sehr verändert. Vorher habe ich Montag bis Donnerstag wesentlich mehr Stunden gemacht und Freitag nur einen kurzen Tag gehabt, durch die aktuelle Situation haben sich die Stunden gleichmäßiger verteilt. Eine negative Erfahrung im Frühling war, dass ich bereits nach der zweiten Woche in meinem Kundenprojekt nicht mehr vor Ort arbeiten konnte und seitdem nur im Homeoffice bin. Hierdurch war die Anfangshürde auf jeden Fall höher, als wenn ich vor Ort mit allen Teammitgliedern ins Gespräch gekommen wäre. Aber mit Regelterminen und Videoanrufen habe ich das auch gut abfangen können :). Ein Vorteil von Homeoffice ist natürlich, dass ich weniger Reisezeit habe und die Zeit dann in andere Aktivitäten investieren kann. Sei es kochen oder einfach ein Workout – das ist aktuell viel einfacher in den Alltag zu integrieren. Beispielsweise gehe ich manchmal einfach in der Mittagspause laufen und mache dafür danach länger. Vor Corona konnte ich das nur abends oder sehr früh morgens machen. Alles in allem denke ich, dass eine Mischung der beiden Welten am besten ist. Wenn ich alle paar Wochen vor Ort beim Kunden bin und wirklich physischen Kontakt habe und ansonsten von Zuhause arbeiten kann, habe ich die Vorteile aus beiden Welten und kann gleichzeitig die Nachteile minimieren.

Sind Arbeit aus Homeoffice und erfolgreiche Kundenprojekte kombinierbar?

Ja, das ist auf jeden Fall kombinierbar! Planung und Organisation spielen dabei natürlich eine große Rolle. Beispielsweise empfehle ich mit den jeweiligen Verantwortlichen beim Kunden Regeltermine zu vereinbaren, zu denen man sich über den aktuellen Stand des Projektes und mögliche Fragen austauschen kann. Persönlich erfordert es dann aber auch ein gewisses Maß an Selbstdisziplin. Ich habe mir gleich zu Beginn angewöhnt, einen bestimmten Zeitrhythmus einzuhalten, sowohl wann ich morgens anfange als auch wann ich Feierabend mache. Und für das "Feierabendmachen" habe ich mittlerweile auch ein kleines Ritual entwickelt, mit dem ich in meine Freizeit wechseln kann, auch wenn es die räumliche Trennung nicht mehr gibt. Virtuelle Kaffeepausen sind ein weiterer wichtiger Punkt. Denn es ist klar, dass im Homeoffice der Kontakt zu den Kollegen und der kurze Plausch über einen Kaffee in der Küche entfällt. Deshalb gibt es bei uns die Möglichkeit, sich remote zu einer Kaffeepause einzuwählen und sich mit den anderen Teilnehmern zu unterhalten.

Du bist jetzt allein auf einem Kundenprojekt, ist das gut oder schlecht?

Das lässt sich tatsächlich nicht pauschal beantworten, es gibt gute und schlechte Seiten ;-) Zum Beispiel war es gut, dass eine ganz neue Herausforderung für mich war, alleine auf einem Kundenprojekt zu sein. Und etwas Neues bringt einen auch immer dazu, wieder ein bisschen über sich selbst herauszuwachsen – meine Lernkurve war also richtig steil. Jetzt stehe ich viel stärker im direkten Kontakt mit dem Kunden, kann so ebenfalls ganz neue Situationen kennenlernen und meine Skills im richtigen Umgang mit dem Kunden verbessern. Gleichzeitig ist es ein Nachteil, dass ich eben nicht direkt auf Best Practices zurückgreifen und mich mit meinen INFOMOTION Kollegen über kundenspezifische Fragestellungen austauschen kann. Das hilft bei gemeinsamen Kundenprojekten enorm.

Welche Rolle spielt die Teamunterstützung in Deinem Kundenalltag?

Sie ist sehr wichtig für mich! Gerade zu Beginn eines neuen Projekts war es für mich hilfreich, dass ich mich immer wieder mit meinem Mentor Philipp Paraguya und den anderen Advanced Analytics-Teammitgliedern aus meiner BU austauschen konnte. Bei manchen Fragestellungen ist es sinnvoll einen Sparringspartner zu haben, um andere Perspektiven aufgezeigt zu bekommen, durch welche sich neue Lösungsansätze aufzeigen können. Auch wenn ich einmal bei einem Problem festhing, kam ich durch das Gespräch mit anderen aus meinem Team so dann doch wieder weiter. Das ist auch etwas, das für mich die Arbeit bei INFOMOTION ausmacht - immer Rückenstärkung vom Team!

 

Beraterleben  in die Freizeit

 

Wenn Du jetzt drei Jahre zurückreisen könntest, was hättest Du geändert?

Vor drei Jahren war ich im ersten Semester meines Masterstudiums. Was ich zu diesem Zeitpunkt anders machen würde: Mir mehr Zeit für das Studium lassen und noch einen weiteren Auslandsaufenthalt einplanen. Alles anderes hätte ich genauso gemacht!

Unsere Gesprächspartnerin

Saskia Wachs

Saskia Wachs hat 2019 nach ihrem Wirtschaftsinformatikstudium an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken den Weg zu INFOMOTION gefunden. Durch Ihren Masterschwerpunkt „Data Science“ fiel die Entscheidung schnell auf den Einstieg über das INFOMOTION Traineeprogramm „Data Science und Engineering“. Seit ihrem erfolgreichen Abschluss der Traineeausbildung arbeitet sie als Consultant im Bereich Advanced Analytics.

E-Mail senden